Narkoserisiko, Tierarztfehler, Tierarztpfusch, oder Schicksal ???

2 Spritzen = 3 Hunde tod  ! Narkoserisiko ? Tierarztkunstfehler ? Tierarztfehler ?  Tierarztpfusch? Behandlungsfehler oder Schicksal? 

Am Samstag den 11.10.03, mussten wir mit unserer, kerngesunden, putzmunteren, 1 1/2 jährigen

Chihuahua Hündin Sally zum Tierarzt.

      

Trotzt Wehen stand sie sofort aus ihrem Bettchen auf,  wenn ich nur versuchte mal kurz den Raum zu verlassen. Auch als Herrchen mit den Kindern aus dem Garten kam, sprang sie aus Ihrem Bettchen um jeden wie immer zu begrüßen, ihre hinterher lauf Ataken wurden immer nur kurz von den Presswehen unterbrochen, sie blieb dann kurz stehen, presste und lief dann weiter.
2 Vorblasen waren schon raus und kurz war auch eine Fruchtblase zu sehen, die rutschte aber wieder rein und kam nicht wieder. Ich fühlte, immer mal nach den Bewegungen der Welpen, alles okay, bewegen sich noch. Ich wollte sicherheitshalber das unser Tierarzt wegen der wieder rein gerutschten Fruchtblase mal nach schaut ob alles in Ordnung ist.
Nach einem Anruf in unserer Tierklinik, zogen wir uns an. Sally sah nur das wir Schuhe und Jacke anzogen und rannte gleich Freude strahlend vor der Haustür rum, um zu vermeiden das sie wie immer ins Auto springt nahm ich sie auf den Arm, dann fuhren wir los. Sally saß die ganze Zeit auf meinem Schoß und schaute aus dem Fenster, das war wie immer alles so Interresant da draußen, (man könnte ja was verpassen wenn man sich hinlegt.)
Nach 25 Min, kamen wir dort an, mussten kurz warten, dann holte uns eine junge Frau und eine andere junge Frau, ich denke mal der Samstag Notdienst, (die sich beide uns nicht Namentlich vorstellten und die wir auch noch nicht kannten), untersuchte Sally in dem sie ihren Finger in den Geburtausgang steckte und sagte: " Ich fühle da gar nichts." 
Ich schilderte, was bist jetzt, bezüglich Wehen und so, alles zu Hause schon war, das schon 2 Vorblasen raus sind und das nur ganz kurz die erste Fruchtblase zu sehen war. Die aber wieder rein gerutscht ist und trotz Presswehen nicht mehr wieder kam.
Dann kam eine überfahrene Katze und die wurde erstmal versorgt, sie tat mir leid, sie hing wie Tod auf dem Arm. Als die Frau wieder zu uns kam, nahm sie Sally, sagte machen wir mal ein Röntgenbild.
Sie kam kurz darauf zurück und sagte: " Es sind 2 Welpen". Sie hörte dann 1 x kurz Sallys Herz ab.
Eine Begründung, (z.B. die kleinen sind zu groß oder es liegt eins quer warum sie jetzt die Braunule für den Kaiserschnitt setzt, sagte sie uns nicht.
Sie sagte nur: " Na dann machen wir sie mal auf und Sie wissen ja, das Narkose immer ein Risiko ist." Na ja wer kennt den Satz nicht, aber was das Wort " Risiko" wirklich bedeutete, erklärte Sie nicht.
Wir haben das noch vor keiner OP je richtig erklärt bekommen, nur einer sagte mal, das bei älteren und kranken das Risiko noch größer ist, das war bei einem anderen TA vor der Kastration, unseres Katers.
Sie versuchte die Braunüle in den rechten Vorderfuß zu bekommen, das klappte nicht, dann versuchte sie es am linken, das hat auch nicht so geklappt aber irgend wie dann doch. Ist ja auch bei den kleinen Füßen schwer. Die Frau packte die Spritze aus der Verpackung, zog sie mit Propofol auf und injizierte sie.
Sally hielt Tapfer still, bis die erste Injektion, injiziert war. Zu der die Frau sagte:
" ist nur eine leichte, damit die Welpen nicht so viel davon ab bekommen, wenn die Welpen raus sind, bekommt sie eine stärkere "
Sally stand auf Ihren Hinterfüßen und wollte vom Tisch springen, das gelang Ihr nur nicht, weil ich Sie festhielt,. Sie trampelte und hüpfte wie ein Frosch, mit den Hinterbeinen auf dem Tisch rum, ich hielt sie von hinten an der Brust und an den Hinterbeinen fest, damit sie Rückwärts nicht weglaufen konnte und nicht vom Tisch fällt. Die erste junge Frau kam dann zur Hilfe und hielt Sallys Vorderfüßchen hoch, damit die zweite Frau, dem zappelndem Hund, die Braunüle fest nähen, kann.
(wirklich nähen, mit Nadel und Faden )
Sie zog und drehte sich Sallys Füßchen  mehrmals wieder zurecht, weil Sally es immer wieder schaffte das Bein weg zu drehen.
Zu dritt hielten wir einen " Chihuahua " fest, der ja eigentlich nach der Spritze schon schlafen müsste. Sie sagte dann: "wie soll ich das denn hier festgenäht bekommen, du müsstest doch jetzt schon schlafen " dann zog sie noch mal die Spritze mit Propofol auf und injizierte es. Sally wurde immer wilder.
Ich drehte mich 2 x Hilfe suchend nach meinem Freund um, ( aber er stand auch genau wie ich, gelähmt da ), weil ich das nicht sehen konnte, wie sie immer weiter versuchten das festzunähen, mir tat der Anblick so weh, wie Sally verzweifelt versuchte den Fuß weg zu ziehen.
Na 15 Min. festhalten, nähen, ziehen, nähen, zerren und wieder versuchen zu nähen hielt die Braunule einbisschen, richtig fest war sie nicht, ließ die Frau das Füßchen los.
" Das hat so keinen Sinn, das geht so nicht. Sie bekommt die Maske auf und in 15 Minuten sind die Welpen draußen, dann bekommt sie eine stärkere Narkose." Ich drehte Sally um und sie kletterte wie eine Katze bis auf meine Schulter hoch. Ich wollte sie beruhigen, da nahm die eine Frau mir Sally aus dem Arm. Sally versuchte noch sich mit Ihren Krallen an meinem Pulli festzuhalten.
Sally zeigte immer noch kein bisschen Müdigkeit, sie war aufgedreht, als hätte sie Aufputschmittel bekommen, statt Schlafmittel.
Nach ca.10 Min. kam die erste Frau über den Gang gerannt, ging in ein Zimmer, holte eine Schachtel und rannte wieder in das Zimmer wo Sally lag.
Ich unterbrach mein Gespräch, das ich gerade mit einer im Wartezimmer sitzenden Frau führte, die mit Ihrer Katze dort saß und rief der Frau hinterher: Ist alles in Ordnung? Ich bekam keine Antwort.
Kurz danach holten sie uns, da lag Sally, auf der rechten SEITE, je PAARWEISE die FÜßE zusammen gebunden und dann die Schnurr am Tisch befestigt.
Nicht auf dem Rücken und nicht alle vier Füße in alle Himmelsrichtungen, wie es eigentlich sein müßte um den Bauch aufschneiden zu können. Ihre Augen waren offen, ihr Bauch zu und Ihr Herz schlug nicht mehr. Sie hat nicht mal versucht die Welpen zu retten.
Sie sagte die Hündin geht vor und zeigte uns auch noch das Sally auf den Tisch erbrochen hatte, dann schaute sie die Assistentin, fragend an und sagte : " Der Kreislauf war doch bis eben noch stabil ? "
Aber die Assistentin sagte nicht ja, nicht mal genickt hat sie, sie senke nur ihren Kopf und sagte gar nichts.
Auf Anfragen, an was Sally gestorben ist bekamen wir zur Antwort: " Vermutlich Lungenembolie oder das ist halt das Narkoserisiko " und sie hätte ja 10 Minuten lang versucht Sally wieder zu beleben."
Als wir nach den Welpen fragten sagte sie nur: Nach 10 Minuten ist auch der stärkste Welpe Tod. 

 

 

Hat das noch was mit Narkoserisiko zu tun, wenn der Hund stirbt BEVOR er schläft? Denn wenn sie wirklich im Schlaf gestorben wäre, warum lag sie dann auf der Seite, alle Füße Paarweise zur Seite gebunden, festgebunden am Tisch, wie ein wildes Tier, warum wurde sie nicht als Sie angeblich schlief auf den Rücken gelegt und alle vier Füße in die vier Himmelsrichtungen gebunden? Wie soll denn auf der Seite ein Kaiserschnitt gemacht werden?

Wer hat schon mal erlebt, dass ein Tier nach der Narkosespritze, statt einzuschlafen, anfängt durch zu drehen und wegläuft???

Ich verstehe auch nicht wie man einem hell wachen Hund was festnähen kann, wenn ich mir vorstelle das man nicht mal einem Menschen was näht ohne örtliche Betäubung, gibt es denn kein Klebeband? Das hätte bestimmt gehalten bis der Hund schläft, dann hätte man es in Ruhe festnähen können.

Warum fragt die Frau in unserem Beisein nach dem Kreislauf, das hätte sie doch am Monitor sehen müßen, gabs keinen Monitor ?

Mails von Menschen die auch so was erlebt haben, sind sehr willkommen. Gibt’s denn wirklich keinen Rechtsanwalt, der sich bezüglich Tierrecht auskennt? Oder jemanden der einem weiter hilft ?

Es bleiben für mich so viele Fragen unbeantwortet!!!

 

Warum wurde überhaupt ein Kaiserschnitt gemacht?

Die Hündin war munter wie immer, presste kräftig mit, egal ob sie saß oder lief, immer wenn eine Wehe kam machte sie einen Buckel wie eine Katze und drückte mit, die Welpen waren munter, hätte man nicht erst warten können und unter Ärztlicher Beobachtung schauen, ob es nicht doch ohne Hilfe klappt ?

  

Warum wird ein wacher Hund am Tisch festgebunden, wie ein wildes Tier?

Die Spuren die, die Schnurr an Ihren Füßen, durch ihre versuche zu Fliehen, hinterlassen hat,

waren deutlich zu sehen, als sie Sally endlich losbanden und uns ins Körbchen legten.

Die nachfolgen Fragen wurden mir von anderen Tierärzten wie folgt beantwortet.

 

Wieso verwendet man Propofol, das gar keinen Schmerz ausschaltet?

_Propofol ist das "Narkosemittel". Ich schreibe es in Anführungszeichen,

_denn Propofol kann nur zur Sedation benutzt werden, da bei diesem Mittel keine _Schmerzausschaltung erfolgt, unter Propofol kann also auch kein Kaiserschnitt erfolgen

 

 

Warum, wurde kein Gegenmittel gespritzt, wenn das Narkosemittel, solche Reaktionen auslöst?

Nicht mal als die zweite Spritze den Hund noch unruhiger machte,

das wurde einfach Ignoriert, wichtig war nur die Braunüle fest zu nähen.

_ wenn ein Tier durch das Narkosemittel derart reagiert und krampft,

_ wie Sie das beschrieben haben, hätte man ihm unverzüglich Valium spritzen müssen

 

 Warum waren für den Notfall nicht alle Medikamente usw. im Raum?

_wenn man einen Kaiserschnitt machen will, muss dieser Eingriff perfekt vorbereitet sein,

_da die OP zum Schutz der Welpen so schnell wie möglich ablaufen muss

 

Warum wurde nicht versucht die Welpen zu retten?

_wenn der Kaiserschnitt entsprechend vorbereitet gewesen wäre,

_hätte man wenigstens versuchen können, die Welpen zu retten

 

Warum wird behauptet das sie an Lungenembolie gestorben ist, wenn andere Tierärzte sagen :

_eine Embolie halte ich von der Logik her für unwahrscheinlich.

_Lungenembolie bedeutet: "Verstopfung eines Zweiges einer Lungenaterie durch einen an anderer Stelle des Blutgefäßsystems gebildeten und mit dem Blutstrom mitgeführten Blutpfropf. Verursacht durch Unterbrechung der Luftzufuhr kommt es zum Lungeninfarkt beim Menschen gefürchtetes, häufig zum Tod führendes Ereignis, bei Haussäugetieren seltener. Eine Lungenembolie kann auch durch Gewebsteilchen oder Luft verursacht werden

_anhand der aufgeführten Mittel gehe ich eher von einem Atemstillstand aus.

 

Warum wurde laut Rechnung, nur mit Medikamenten versucht die Atmung in Gang zu bringen?

_Die anderen Medikamente finden bei Narkosezwischenfällen (Herz-Kreislaufproblemen) ihren Einsatz. Propofol kann, vor allem bei Überdosierung, einen Atemstillstand verursachen.

Ist die Atmung durch entsprechend stimulierende Mittel nicht wieder in Gang zu bekommen,

muss intubiert und künstlich beatmet werden.

 

Warum fragt die eine Frau, in unserem Beisein, die andere Frau nach dem Kreislauf, wenn man das an dem angeblich angewendeten Monitor hätte sehen müßen ?

 

 So wie mir das andere schreiben wurde es aber bei Sally nicht gemacht.

Man muß erst sedieren. Normalerweise nimmt man da Ketanest(Xylazin her. Früher war auch Rompun oder Polamivet im Einsatz. Oder: Also, als erstes gibt man dem Hund eine ganz normale Sedation dann erst Propofol. Zunächst wird eine Prämedikation gegeben, z.B. ACP und Valium (es gibt auch noch andere Möglichkeiten). Das Tier wird dadurch ein wenig schläfrig. Dann wird Propofol als Narkoseeinleitung gegeben.

 

Sally bekam nur die 2 Propofolspritzen.

 

17.04.2004

Ein paar meiner Fragen werden in der Stellungnahme beantwortet, aber helfen tut das auch nicht denn wir haben es ganz anderst erlebt.

Wer die Version des TA lesen möchte:      Lest unter "Stellungnahme "

 

 

 

 
 
     

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