Narkoserisiko, Tierarztfehler, Tierarztpfusch, oder Schicksal ???

So dann bleiben wir noch ein bisschen in dem  Jahr in dem Sally gestorben ist. 

Wir hatten einige Zeit nach Sallys Tod einen kleinen Chihuahua - Mix, einen Rüden,  dann gibt’s keinen Nachwuchs.

Ja und jetzt haben wir ihn nicht mehr, wir waren mit ihm bei 3 verschieden Tierärzten, die erste schaute sich seinen Po nur von außen an, angefasst hat sie ihn nur um ihm eine Antibiotika Spritze zu geben.

Die zweite, stach ihm mit einem Wattepatt, das zu enge Poloch mehrmals wieder auf, ich hab noch nie einen Hund so vor Schmerzen schreien hören, ich stand da in der Praxis und hielt mir eine Zeitlang die Ohren zu, mir standen die Tränen in den Augen.

Trotz der Medikamente konnte er immer noch nicht richtig Aa machen und ich sollte das dann auch jeden Tag machen, mit dem Wattepatt und Creme drauf jeden Tag 1-2 x durchstechen und Creme rein, aber nach ein paar Tagen, war er so Handscheu, er lief schon weg, wenn wir ihn nur hochnehmen wollten.

Also so geht das nicht weiter, noch ein paar Tage und er lässt sich gar nicht mehr anfassen.

Wir entschieden, mal aus den kleinen Orten hier raus zu fahren um nach Koblenz zu fahren, wir dachten in einer großen Stadt, gibt’s vielleicht einen Tierarzt, der weiß was der kleine hat.

Dort wurde dann ein Röntgenbild gemacht und darauf sah man das, was wir schon wussten, das der Darm an einer Stelle zu eng ist, aber warum das so ist oder was das ist das wusste er auch nicht. Die Medikamente halfen dem kleinen ein bisschen, machten das Aa dünner und weicher und 3 Tage lang dachten wir es geht im dadurch besser, aber dem war nicht so.

Am vierten Tag stand ich morgens auf , der kleine war nirgends zu sehen, doch dann hörte ich ihn würgen, ich schaute was er erbricht, er stand nicht mehr, sondern er lag auf der Seite und erbrach seine eigene "Scheiße", na ja auf jeden Fall stank es genau wie sein Aa. Irgendwie wollte er dann noch zur Wasserschüssel, kann ich verstehen, so wie das stank hätte ich nach dem Erbrechen auch Durst gehabt. Er schaffte es nicht bis zur Schüssel, ich holte sie und hielt sie ihm hin, er schaute hinein und trank nicht. Okay dann schnell anziehen und zum Arzt, aber:

Eh wir fertig angezogen waren, war es nicht mehr nötig zum Tierarzt zu fahren.

Irgendwie war ich bei ihm froh, das er es hinter sich hatte, denn so viele versuche Aa zu machen und dann auch noch ohne Erfolg und keiner der drei Tierärzte konnte ihm wirklich helfen. Sie wussten ja nicht mal was er hatte

 

1990, lebte ein Gelbhaubenkakadu, Namens Gregor, in unserer Familie. Wir hatten nicht viel Freude an Ihm, schon vom ersten Tag an waren immer mal wieder nicht verdaute Körner in seinem Kot zu sehen.

Unsere damalige Tierärztin hat alles versucht, aber es wurde nicht besser, sie wusste keinen Rat mehr und sagte dass ich in eine Geflügelklinik fahren soll.

Ein Anruf und nach erzählen der Symptome, kam eine Ärztin ans Telefon, die Drüsen - Magenerweiterung erforscht.

Eine Freundin fuhr uns dort hin, weil das über 100 km waren und es in unserer Familie kein Auto gab, aber an dem Tag war diese Ärztin dann wegen einem Notfall nicht da.

Der behandelnde Arzt hat von Gregors Magen nur ein Röntgenbild gemacht, sonst hat er nichts untersucht und sagte:

 Kann man nichts machen, ist Drüsen - Magenerweiterung, fahren Sie mit dem kranken Tier nach Hause.

Er lebte noch ein paar Wochen qualvoll und mit Schmerzen und war am Ende hochgradig abgemagert, weil das Futter unverdaut wieder raus kam.

Am Todestag sagte die Ärztin am Telefon, wenn es uns nicht stört, möchte sie diesen Vogel haben um diese Krankheit weiter zu erforschen.

Also musste Gregor in ein Paket und los ging seine letzte Reise, mit der Post.

Einige Tage später kam Ihr Bericht !

Da stand: Das der Vogel nicht hätte sterben brauchen. Denn er hatte gar keine Drüsen - Magen Erweiterung, sondern nur einen Pils im Kropf und warum der untersuchende Arzt keinen Abstich vom Kropf gemacht hätte ? Sie hätte das gemacht und der Pils wäre heilbar gewesen.

 

 
 
     

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